Hausbau-Tagebuch

Mittwoch, den 05. August 2009
Keine Baustelle mehr :-)
Gestern nachmittag haben wir dann den Rollrasen für die restlichen 36 qm² geliefert bekommen. Der Rasen war leider nicht mehr ganz so frisch, da er mittags geschält worden war und bis um 16.30 Uhr auf dem Anhänger unterwegs war. Da aber das Gras oben drauf immer noch feucht war und nur die Erde staubtrocken war, machten wir uns trotzdem an die Verlegung. Mit frischen Kräften, kleiner Fläche und nicht ganz so schwerem Rasen (weil dieser ja durch die mangelnde Nässe deutlich leichter war) legten wir die restliche Fläche in 1 1/2 Stunden zu zweit. Ein ganz gutes Tempo wie wir fanden. ;-)

Als wir fertig mit dem Verlegen waren, mussten wir natürlich noch walzen und wässern. Außerdem haben wir noch die Kante abgestochen und mit Brettern befestigt, damit die Erde durch den Regen nicht unter dem Rasen weggespült wird.

Jetzt fehlen nur noch Pflanzen und wir sind mit dem Garten fertig. Wobei fertig? Gibt es das? Ich glaube uns fällt noch eine Menge ein was wir noch machen können. Aber festhalten können wir: Unser Grundstück ist nun keine Baustelle mehr. :-)

Rollrasen im Vorgarten Rollrasen im Vorgarten Rollrasen im Vorgarten

Samstag, den 01. August 2009
Unser Garten ist grün. Jippieee
Nachdem unser Gartenbauer alles für den heutigen Tag vorbereitet hat, waren wir dran. Pünktlich um 8 Uhr morgens stand er mit vier großen Europaletten Rollrasen vor der Tür (184 Rollen = 184m²). Aber nur um sie abzuliefern. Auslegen wollten wir den Rasen selber (irgendwas muß man ja auch mal selber machen ;-) ). Der Rasen wurde am gleichen Morgen frisch vom Feld geschält.

Anhand der ersten 2 Rollen hat er uns gezeigt, wie der Rasen verlegt wird. Dann noch ein paar weitere Tipps gegeben und schon waren wir auf uns alleine gestellt. Nachdem wir ein paar Rollen verlegt haben (ca. 20kg/Rolle), mussten wir uns erstmal mit einem Frühstück stärken.
Kurze Zeit später ging es aber weiter. Anfangs ging uns das ganze auch noch gut von der Hand. Um 10 Uhr sind dann Freunde von uns gekommen, um uns tatkräftig zu unterstützen. Nun kamen wir auch wesentlich schneller voran und wir merkten, dass man zu zweit das Ganze kaum geschafft hätte. Zu dritt bzw. noch besser zu viert (wie wir es waren) sollte man auf jeden Fall sein, wenn man Rollrasen verlegt. Euch beiden vielen Dank nochmal!!!

So haben wir dann Rolle um Rolle, Bahn um Bahn den ganzen Garten mit Rollrasen ausgelegt. Erstaunlicherweise kamen uns die Rollen immer schwerer vor (oder hat bei uns einfach die Kraft nachgelassen ? ;-) )

Nach ca. 7 - 8 Stunden war dann auch endlich die letzte Bahn verlegt. Aber irgendwas stimmt nicht. Der komplette Vorgarten fehlte noch.
Die Rasenfläche wurde vorher vom Gartenbauer auf ca. 180m² geschätzt. Geliefert wurden noch 4 m² Reserve.
Es fehlen jetzt aber noch ca. 35 m². Die werden wir jetzt nächste Woche noch verlegen. Im Vergleich zm Garten hinten auf jeden Fall ein Klacks.
Jetzt haben wir aber einen richtigen Garten mit Grünfläche. Wir sind total begeistert und hoffen das es dieses Jahr noch einige schöne Tage und Abende gibt, an denen wir unseren neuen Garten genießen können.

Hier noch was für die Statistik:
Anzahl Rollen: 184
Gesamtgewicht/Rolle : ca. 20kg
Gesamtgewicht: ca. 3,5 - 4t verteilt auf 4 Europaletten
Gesamte Verlegezeit: ca. 7 - 8 Stunden

RollrasenRollrasenRollrasenRollrasen

Dienstag, den 28. Juli 2009
Unser Grundstück hat einen Zaun
Heute hat das Gartenbauunternehmen ihre Arbeiten abgeschlossen. Wir sind super zufrieden mit allem. Die letzten Arbeiten waren jetzt noch: Setzen der H-Anker und der Sichtschutzelemente sowie des Staketen-/ Vorgartenzauns, Walzen des Bodens und anschliessendes Aufharken. Jetzt sieht alles schön ordentlich aus. :-)

Das Tor wird noch von einem über das Gartenbauunternehmen beauftragten Schreiner eingesetzt. Am kommenden Samstag kommt dann unser Rollrasen, den wir dann in Eigenregie verlegen.

Sichtschutzzaun (vorne)GartenSichtschutzzaun (seitlich)Sichtschutzzaun (seitlich)

Donnerstag, den 23. Juli 2009
Die Einfahrt ist gepflastert :-)
Wir sind mal wieder total begeistert. Trotz des total üblen Wetters wurde unsere Einfahrt und der Hauseingangsbereich komplett gepflastert. Diesmal haben wir uns über die Buckelpiste auch nicht erschrocken, denn wir wissen ja jetzt, dass da noch ein paar Arbeitsschritte folgen. ;-)

Uns gefällt alles bisher echt super. Auch die Einfassung der Kanaldeckel mit dem nun inzwischen gusseisernen Deckel sieht echt schick aus.

Hinterm Haus hat sich heute verständlicherweise nichts mehr getan.

EinfahrtEinfahrtEinfahrtEinfahrt

Mittwoch, den 22. Juli 2009
Kleinere Arbeiten
Heute hat sich optisch nicht soooo viel getan. Aber vermutlich liegt das auch daran, dass diesmal viele kleinere Arbeiten durchgeführt wurden, die das optische Bild nicht so stark verändert haben. So wurde unsere Eingangsstufe betoniert und mit Pflaster befüllt, die Kiesbetten mit Kies gefüllt, das Hochbeet fertiggestellt, das bereits verlegte Pflaster geschwämmt sowie das Gelände an weiteren Stellen mit Mutterboden aufgefüllt.

TerrasseHochbeetEingangsbereich

Dienstag, den 21. Juli 2009
Wow, und das ist unser Garten!!!
Wir sind restlos begeistert! :-) Ein Auf und Ab. ;-)

Heute morgen vor der Arbeit haben wir uns schon mit den Arbeitern getroffen, um abzustimmen, dass das Pflaster nun doch (anders als zuerst überlegt) bündig zur Garagenkante enden soll. Also kein Höhenunterschied zwischen Betonboden der Garage und Pflaster. Grund für die Planänderung war gestern abend ein Gespräch mit unserem Nachbarn. Außerdem haben wir unseren Kies für das Kiesbett rund ums Haus ausgesucht.

Als wir dann heute von der Arbeit zurückgekommen sind, sah irgendwie alles wieder total verändert aus. :-) Die Terrasse wurde nun mit der Rüttelplatte bearbeitet und ist nun total gleichmäßig von den Steinen her. Keine Buckelpiste mehr. :-) Außerdem gibt es keinen großen Höhenunterschied mehr zwischen Pflaster und Granitsteinen. Im Garten wurde nun auch der Mutterboden aufgeschüttet und es ist nun klar erkennbar wie das "Höhenprofil" aussieht. Anders als befürchtet, gibt es gott sei Dank kein großes Gefälle zu unserem linken Nachbarn hin. Vorm Haus wurden nun auch die restlichen Graniteinfassungen einbetoniert, die Gussdeckel eingesetzt sowie die Einfassung für das Kiesbett fertiggestellt. Und siehe da: Neben dem Haus ist sogar schon die erste Steinlage von später insgesamt 2 Steinlagen der Natursteine gelegt und einbetoniert.

Und hier nun die ersehnten Bilder ;-) :

TerrasseTerrasseTerrasseNatursteinbeetEingangsbereich

Montag, den 20. Juli 2009
Schreck lass nach!
Heute waren wir erstmal schockiert als wir von der Arbeit nach Hause gekommen sind. Als erstes lag da so komisches Pflaster auf Paletten vor unserer Haustür, was dem von uns Ausgewählten schonmal so gar nicht ähnlich war (später stellte sich am Telefon heraus, dass dieses Pflaster für eine andere Baustelle bestimmt ist). Dann sind wir nach hinten gegangen und haben festgestellt, dass die Terrasse, gott sei Dank, mit dem richtigen Pflaster gemacht wurde. Aber das Pflaster war total buckelig verlegt und stand mind. 2 cm über den Granitsteinen. :-(

Um das Thema sofort zu klären, haben wir direkt bei dem Gartenbauunternehmen angerufen. Er hat uns dann schnell beruhigt und uns gesagt, dass die da nochmal mit einer Rüttelplatte mit Gummiüberzug drunter drüber gehen. Puh, vermutlich sind wir die typischen Bürofutzis, wo man merkt dass wir bei dem Thema mal wieder überhaupt keine Ahnung und Erfahrung haben. Naja, jetzt sind wir auch schlauer und einige von euch damit vielleicht auch. ;-)

Hier noch ein paar Eindrücke des heutigen Tages:

TerrasseTerrasseEingang

Samstag, den 18. Juli 2009
Die Terrasse nimmt Formen an
Inzwischen kann man schon gut erkennen wie unsere Terrasse später einmal ausssehen wird. Die Jungs haben gestern die Graniteinfassung einbetoniert und schon ein wenig Mutterboden aufgeschüttet. Montag soll es dann sogar schon mit dem Pflastern losgehen. :-)

Wir haben aber auch Hausaufgaben fürs Wochenende aufbekommen. Gestern haben wir schon damit begonnen und die Erdkabel im Garten ausgelegt. Damit wir später überall im Garten Strom haben, waren das insgesamt 200 m Erdkabel. Wir können noch nicht einschätzen, ob wir es damit ein wenig übertrieben haben oder ob das völlig normal ist. Aber das werden wir dann Montag wohl erfahren. ;-)

Außerdem müssen wir einen Plan zeichen wo später die Zaunelemente stehen sollen, damit die H-Anker auch an den richtigen Stellen platziert werden.

Terrasse und GartenGarten

Donnerstag, den 16. Juli 2009
Der Sommer ist da, die Gartenarbeit beginnt...
... auch wenn wir erstmal andere arbeiten lassen. ;-) Heute ging es nämlich endlich los mit den Arbeiten für unseren Garten.

Wir hatten ein lokales Gartenbauunternehmen beauftragt und die sind gestern mit Bagger und Radlader angerückt. Heute haben sie dann mit den Arbeiten begonnen. Eigentlich wollten sie nur die Terrasse schottern und L-Steine an den Wintergarten setzen, damit die Erde dort nicht unter die Bodenplatte des Wintergartens nachrutschen kann. Als wir von der Arbeit nach Hause kamen, waren wir schon gespannt wie zwei Flitzebogen. ;-)

Schon krass was die 3 Leute innerhalb eines Tages auf die Beine gestellt haben. Irgendwie kann man nun sogar schon Garten draus erkennen. ;-)

Aber seht selbst:

Geschotterte TerrasseGeschotterte Terrasse (seitlich)Kiesbett (noch ohne Drainage)

Mittwoch, den 15. Juli 2009
Wie sieht es aktuell bei uns aus?
Einige Monate sind seit dem letzten Bautagebucheintrag nun vergangen. Inzwischen haben wir innen bis auf den Keller alles fertig gestellt und es sieht inzwischen auch sehr wohnlich aus. :-) Der Keller ist eigentlich noch in seinem Ursprungszustand ausser, dass inzwischen überall unser Zeug rum liegt.

Unsere Garage ist leider immer noch nicht von außen verputzt. Ich glaube das wird auch eine Never-Ending-Story. :-( Eigentlich geht es nur darum, dass die Firma Hepp die Garage verputzen soll und direkt im Anschluss die Firma Hundhausen die Abschlussleisten setzen soll. Leider kriegen diese beiden Firmen es nicht hin sich abzustimmen diese Arbeiten unmittelbar hintereinander auszuführen. Damit das Thema endlich einen Abschluss findet, wird nun Fingerhaus selber Kupferabschlussleisten auf dem Garagendach montieren.

Die Planung unserer Aussenanlagen (Garten kann man das ja noch nicht nennen ;-) ) haben wir nun auch in die Wege geleitet. Ab morgen wird es endlich losgehen mit den Arbeiten. :-)

Aktuell sieht unser Haus von aussen noch so aus:

Unser Haus von aussen (vorne)Unser Haus von aussen (hinten)Unser Haus von aussen (seitlich)

Dienstag, den 28. April 2009
Rückblick: Die Bauabnahme
Am 10. Dezember 2008 war es dann soweit: Der Tag der Abnahme stand an. Herr Reuter (unser Bauleiter) kam und wir gingen noch einmal zusammen durch das komplette Haus und hielten alle offenen Punkte in einem Abnahmeprotokoll schriftlich fest. Besonders erfreulich fanden wir es, dass er von sich alle ihm bekannten oder neu entdeckten Punkte unaufgefordert direkt ins Abnahmeprotokoll eingetragen hat.

Während der Abnahme erklärte er uns auch noch ein paar Kleinigkeiten (z.B. wie der Abfluss der Dusche zu reinigen ist). Insgesamt standen nachher 13 Punkte in unserem Abnahmeprotokoll, die noch durch Fingerhaus oder deren Subunternehmen nachzubessern waren. Zum Abschluss erhielten wir von Herrn Reuter eine Flasche Sekt mit Sektkühler und 2 schönen Sektgläsern. Wir bedankten uns ebenfalls mit einer Flasche Wein und Pralinen für die super Zusammenarbeit.

Für die Nachbesserung durch Fingerhaus wurde dann ein paar Tage später auch direkt ein Termin vereinbart. An dem Tag kamen dann 2 Handwerker, die ein Fenster austauschten, Katscher aus der Treppe entfernten, das Vordach noch einbauten und ein Getriebe an einem Fensterflügel tauschten.

Samstag, den 17. Januar 2009
Rückblick: Unsere Küche
Am 01.12. war es dann endlich soweit: Unsere Küche wurde geliefert und montiert. Die Monteure kamen mit einem kleinen Transporter wo unsere komplette Küche drin war. Innerhalb eines Tages bauten die Jungs unsere Traumküche auf. Alles lief total problemlos ab. Von der Küche sind wir total begeistert. Da wir gerne kochen und backen können wir uns nun so richtig austoben und haben nun endlich auch genug Platz für Vorräte, Tupperdosen, etc. :-)

KücheKüche

Samstag, den 16. Januar 2009
Rückblick: Unsere Eigenleistungen
Wie in dem letzten aktuellen Eintrag vom 18. November beschrieben war der damalige Stand, dass der Fliesenleger in der Küche und im Wohnzimmer die Sockelfliesen setzen und verfugen sollte damit wir das Wohnzimmer und die Küche tapezieren konnten. Das hat auch alles super geklappt. Die Sockelfliesen waren pünktlich zum Wochenende gesetzt. Mit der Unterstützung von Andreas Eltern und meiner Mutter schafften wir es an dem Wochenende die Küche und das komplette Wohnzimmer (bis auf eine Ecke im Wintergarten) zu tapezieren.
KücheWohnzimmer

Während der Tapezierarbeiten verlegte Andreas im Arbeitszimmer das Laminat und bestückte danach den Raum mit Sockelleisten.Eine Woche später haben wir uns dann noch das Laminat für die Räume oben liefern lassen. Es wurde eine komplette EURO-Palette geliefert, die Andreas dann in einem Wochenendmarathon verlegt hat. Von den ganzen Arbeiten im Haus war Andreas davon am meisten angetan.

Außerdem haben wir noch den Flur im Erdgeschoss tapeziert. Das Treppenhaus sowie den Flur im Dachgeschoss liessen wir bewusst noch untapeziert, damit beim Einzug nicht die Gefahr bestand, dass die Tapete beschädigt wird.
ArbeitszimmerSchlafzimmer

Donnerstag, den 08. Januar 2009
Rückblick: Die Heizung
Kommen wir zum Thema Heizung:
Nachdem die Heizung sehr lange im Estrichtrocknungsprogramm, und somit komplett über Strom lief, wollten wir so langsam dann doch mal den Anschluss der Erwärmesonden haben, damit sich der Stromzähler ein wenig erholen kann. Es ist wirklich erschreckend, wieviel Strom in dieser Zeit verbraucht wurde. Bis zum endgültigen Anschluss sind fast 4500 kWh verbraucht worden. Bei einem kWh-Preis für Erdwärmestrom von ca. 14 ct kommt man hier auf die nicht unerhebliche Summe von ca. 675 EUR.

Die Installateure waren dann auch da und haben alles (inkl. der Raumthermostate) angeschlossen. Als sie uns die Heizungfunktionen erklären wollten, ist ihnen aufgefallen, dass es eine Fehlermeldung gegeben hat. Nach einem Neustart der Heizung war davon aber nichts mehr zu sehen. Wir waren also guter Dinge, daß wir endlich über Erdwärme laufen.
Der Heizungs- bzw. Vorratsraum

Zu früh gefreut. Am nächsten Tag war die gleiche Meldung zu sehen und wieder lief alles über Strom. Also direkt wieder angerufen. Die Installationsfirma war hier aber auch machtlos und musste einen Techniker von Viessmann kommen lassen. Der hat das Problem relativ schnell behoben. Die Solepumpe hatte sich festgesetzt, da sie seit dem Testlauf in der Fabrik nicht mehr gelaufen ist. Leider hat der Viessmann-Techniker auch noch festgestellt, daß zu wenig Frostschutz im Solegemisch enthalten war. Bei diesem geringen Gehalt konnte er die Pumpe nicht in Gang setzen. Da müsse wieder der Installateur ran. Na Super. Leider hatte man auf einmal keine allzugroße Eile, das Problem zu beheben. Das war aber etwas, was wir nicht mehr gut fanden. Jeder Tag, den die Heizung weiter über Strom lief, hat uns bares (und nicht gerade wenig) Geld gekostet. Nachdem der anvisierte Behebungtermin auch verstrichen ist (es war Stau auf der Autobahn, da wollte man sich nicht reinstellen, der Rest der Woche wäre aber total dicht, wird erst in der nächsten Woche was), habe ich mich bei unserem Bauleiter beschwert und einer Erstattung der Stromkosten für diese verlängerte Laufzeit gefordert. Unser super Bauleiter hat die Sache zu unserer vollen Zufriedenheit schnell geregelt. Vielen Dank!

Dienstag, den 06. Januar 2009
Rückblick: Die Garage
Wie bereits geschrieben, konnten wir leider für lange Zeit keinen Eintrag mehr machen. Vor dem Umzug hatten wir einfach keine Zeit dafür, weil wir nach unserer normalen Arbeit direkt ins Haus gefahren sind und da bis abends spät weiter gearbeitet haben.
Nachdem wir dann im Haus waren, hatten wir zwar etwas mehr Zeit, bzw. konnten uns die Zeit besser einteilen, aber was fehlte, war der Internetzugang Das Thema hat sich aber auch erledigt und wir haben endlich DSL. Jetzt werden wir nach und nach versuchen das bisher geschehene noch nachzuerfassen. Mal sehen ob uns das gelingt. Alle älteren Einträge werden mit dem aktuellen Datum und dem Zusatz "Rückblick" eingestellt.
Unsere Garage in gross

Zur Zeit des letzten richtigen Eintrags war gerade der Fliesenleger mit dem Erdgeschoss beschäftigt. Das Thema hat er auch recht schnell abhaken können. Mit dem Ergebnis sind wir in den Bädern wie auch im Erdgeschoss total zufrieden. Alle Fliesenarbeit sind so geworden wie wir uns das immer vogestellt haben. :-)

Was leider nicht fertig geworden ist, ist der Außenputz der Garage. Er war zwar mal, wie am 18.11 beschrieben, dran ist aber beim darauffolgenden Regen leider teilweise wieder runtergewaschen worden. So musste die Verputzertruppe ein weiteres mal anreisen, um erstmal den Außenputz mit einer weiteren Armierung zu überstreichen. Diesen Zustand hat die Garage auch heute noch. Sobald die Witterung es aber wieder zulässt, kommen die Jungs nochmal und versuchen erneut Ihr Glück. Hoffentlich regnet es dann nicht sofort wieder.
Unsere Garage und das Haus

Die Garage hat uns aber noch weitere Sorgen bereitet. Der eingebaute Motor hat es nicht geschafft, das Tor zu schließen. Dauernd ist das Tor auf dem letzten Drittel wieder ein Stück aufgegangen, als ob das Tor gegen einen Wiederstand gelaufen wäre. Der erste Nachbesserungversuch hat leider überhaupt keine Besserung gebracht. Das Tor ist weiterhin nicht komplett runtergefahren. Ich muß hier glaube ich nicht erwähnen, daß mich das Ganze sehr genervt hat. Jedes mal das 5 m breite und schwere Tor ohne Griff auf und zu zu bekommen. Leider hat dieser Zustand auch recht lange angehalten, bis wir nochmal auf baldige Behebung gedrängt haben.
In der gleichen Woche ist dann wieder ein Techniker der Garagenfirma gekommen und wieder versucht, den Wiederstand zu finden, der das Tor blockiert hat. Ohne Erfolg. Sein letzter Ausweg bestand dann darin, den "alten" Motor gegen einen neuen auszutauschen. Das hat dann auch endlich den gewünschten Erfolg gebracht. Seit dem läuft das Tor ohne Probleme. Jippiieeee!!!

Dienstag, den 23. Dezember 2008
Wir sind eingezogen
Seit dem letzten Bautagebucheintrag ist sehr viel passiert. Leider hatten wir in den letzten Wochen vor dem Umzug alle Hände voll zu tun, so dass keine Zeit mehr für die Pflege des Tagebuches geblieben ist. Inzwischen (seit dem 13. Dezember 2008) sind wir in unser traumhaftes Haus eingezogen. Leider hat unser Internet-Provider (1&1) es bisher nicht geschafft uns DSL ins Haus zu legen, so dass ausführliche nachträgliche Bautagebucheinträge mit Fotos noch warten müssen. Aber sie folgen noch.

Wir wünschen allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Dienstag, den 18 November 2008
Innen hat sich viel getan
Es ist mal wieder Zeit, ein Update nachzureichen. Es hat sich seit dem letzten Eintrag wieder einiges getan.

Wir haben das Arbeitszimmer und das Schlafzimmer fertig tapeziert. Da fehlen jetzt nur noch die Böden, dann sind diese beiden Räume fertig.

Der Fliesenleger war auch sehr fleißig. Im Bad oben und im GästeWC unten sind die ganzen Wände komplett gefliest und schon verfugt. Es sieht super aus. Hier fehlen also auch nur noch die Böden. Da der Estrich im DG aber deutlich langsamer getrocknet ist (die Heizung lief hier irgendwie anfangs nicht) dauert es hier aber noch ein wenig, bis der Boden gefliest werden kann. Damit das ganze aber oben jetzt auch mal voran geht, wurde die volle Heizleistung jetzt nach oben gelegt. Das bedeutet aber auch, daß man es da oben kaum mehr aushalten kann, so heiß wie es da jetzt ist.

Dafür hat der Fliesenleger gestern unten schon mit den Bodenfliesen begonnen. Was heißt begonnen. Hier fehlt auch nicht mehr viel. Die Küche ist fertig, der Wintergarten, das halbe Wohnzimmer und der Flur.
Ob das GästeWC auch schon fertig ist, wissen wir nicht, da wir heute nicht ins Haus gekommen sind (daher haben wir heute auch Zeit, diesen Bericht zu schreiben). Der Flur wurde nämlich heute gemacht. Jetzt fehlt wahrscheinlich nur noch die zweite Hälfte im Wohnzimmer :-)
Allerdings müssen noch die Sockelfliesen geklebt werden, sowie das Ganze verfugt werden. Wäre schön, wenn das Ganze bis zum Wocheende erledigt ist, damit wir dann im Wohnzimmer oder in der Küche tapezieren können.
Bis zum geplanten Einzugstermin am 13.12 ist es nämlich nicht mehr allzulange.

Außen hat sich auch noch was getan. Die Verputzer waren nochmal da und haben ihre Arbeiten abgeschlossen. Das heißt, daß jetzt auch die Garage verputzt ist und der Spritzputz rund ums Haus angebracht wurde. Das Ergebnis gefällt uns sehr gut.

Freitag, den 7. November 2008
Das Haus ist verputzt, die erste Wand tapeziert und das Bad anfänglich gefliest
Langsam nimmt unser Haus Gestalt an. Die Verputzer waren da und haben den Außenputz begonnen. Zuerst wurde die Hausfront und die Wintergartenseite verputzt. Da die Verputzer erst mittags da waren, mussten sie hier ihre Arbeit unterbrechen. Doch am nächsten Tag gings weiter mit der Rückseite und der Garagenseite des Hauses. Am zweiten Tag waren gleichzeitig noch die Fliesenleger, der Elektriker sowie unsere "Gastarbeiterin" (viele Grüße und danke an dich, Edith) da. Die Fliesenleger haben ihre Arbeit mit dem Abschleifen des Estrichs begonnen und danach Fliesen fürs Bad ins Haus getragen. Zu unserem Ärger haben sie dabei (leider nicht nachweisbar) den Außenputz beschädigt. Die Verputzer haben dies zwar noch versucht zu kitten, aber wir werden diesen Schaden vermutlich ewig sehen. :-(
Dadurch, dass wir zu dritt waren, haben wir direkt mehr geschafft. Am Ende des Tages waren im Gäste-WC und Bad die Decken tapeziert, die Decken im Schlafzimmer und Arbeitszimmer gestrichen sowie das Wohnzimmer fast komplett grundiert.

Heute haben wir neben einigen anderen Kleinarbeiten dann unsere erste Wandtapete tapeziert. Es hat wunderbar funktioniert, sieht super aus und wir haben nun bis auf eine Wand das Arbeitszimmer fertig tapeziert. Während wir unten fleissig waren, hat der Fliesenleger oben schon einen großen Teil der Wandfliesen gemacht. Die 30 x 60 cm breiten cremefarbenen Fliesen sehen echt super aus. :-)

Dienstag, den 4. November 2008
Innenarbeiten und Garage
Nachdem es letztes Mal nur Text gegeben hat, gibt es diesmal wieder ein paar Bilder zu sehen.

Aber so ganz ohne Text geht es ja auch nicht. Gestern haben wir unser lang ersehntes Garagentor bekommen. Endlich können wir ein paar Dinge in der Garage lagern. Da morgen der Estrich abgeschliffen wird, haben wir heute schon das Haus leer geräumt, damit nicht alles unnötig zustaubt.

Da wir zur Zeit Urlaub haben, haben wir mit unseren Innenarbeiten im Haus begonnen. Wir haben oben schon alle Zimmer grundiert. Unten bisher das Arbeitszimmer, das Gäste-WC und die Küche. Da wir Vliestapeten kleben werden, haben wir direkt eine weiße Grundierung genommen, damit man Farbunterschiede auf der Wand später nicht durch die Tapete sehen kann.
Im Schlafzimmer haben wir dann angefangen, die Decken mit Vlies-Rauhfaser zu tapezieren. Ich kann nur sagen, daß Deckentapezieren echt grausam ist. Obwohl wir grundiert haben, müssen wir immer wieder nachkleistern, damit die Tapete oben bleibt. Das macht echt keinen Spaß und geht ganz schön an die Nerven.
Jetzt sind wir schon dazu übergegangen, die Decke und die Bahn selber einzukleistern. So nach dem Motto, doppelt hält besser. Es ist auch tatsächlich so. Trotzdem bleibt das eine schlimme Aufgabe. Die Werbesprüche "super einfach, nur Wand/Decke einkleistern und die trockene Bahn anlegen" stimmt leider nicht. An der Wand mag das vielleicht noch funktionieren, aber nicht an der Decke.

Hinter dem Haus wurde letzte Woche ja schon der Verteilerschacht für die Erdwärmesonden gelegt. Heute gibts jetzt noch ein Bild vom Schacht.

Freitag, den 31. Oktober 2008
Innenarbeiten uvm. wurden durchgeführt
Obwohl der Estrich immer noch trocknet, ist in der zweiten Wochenhälfte doch sehr viel passiert.

Am Dienstag haben wir uns mit unserem Bauleiter getroffen. Er hat sich den aktuellen Stand der Bauarbeiten angesehen und wir hatten noch die Gelegenheit, das ein oder andere Thema anzusprechen, bzw. die ein oder andere Frage zu stellen.

Am Mittwoch wurde mir den Innenspachtelarbeiten begonnen. Auch wenn es während der Arbeiten sehr chaotisch aussah, haben die Jungs sehr gut gearbeitet. Sehr schnell (an einem Nachmittag war fast das gesamte DG fertig) und sehr sauber. Donnerstags war dann das EG dran. Freitags noch ein paar Restarbeiten.

Am Donnerstag sind dann noch unsere Fliesenleger gekommen und wollten sich die Baustelle vor Ort ansehen. Bei diesem Besuch habe sie auch direkt eine Feuchtigkeitsmessung am Estrich vorgenommen. Im EG sieht es schon sehr gut aus. Zwischen 0,8 und 1,5% Restfeuchte. Das ist für die relativ kurze Zeit (heute 3 Wochen) schon sehr gut. Anhydritestrich kann ab einer Restfeuchte von 0,5% mit einem Bodenbelag versehen werden. Im Dachgeschoss haben wir leider noch eine Restfeuchte von 3 - 8%. Hier dauert der Trockenvorgang wohl etwas länger. Unser Bauleiter hat jetzt die Heizung nochmal anders eingestellt, das oben mehr geheizt wird.

Trotzdem wollen die Fliesenleger nächste Woche schonmal mit dem Abschleifen des Estrich und mit den Wandfliesen beginnen.

Das ist ein Punkt, den wir bisher noch nicht erwähnt haben. Er ist aber für alle Bauherren interessant, die sich selber um die Bodenbeläge kümmern wollen. Der verwendete Anhydritestrich kann nach seiner trockenphase nicht direkt mit Fliesen belegt werden. Es bildet sich an der Oberfläche eine sogenannte Sinterschicht, die erst abgeschliffen werden muß. Ohne diesen Schleifvorgang würden keine Fliesen halten. Außerdem ist dieser Estrich sehr saugfähig und muß vor dem Fliesenlegen grundiert werden.
Das sind Arbeitsgänge, die wir vorher nicht kannten. Wir wurden dann erst bei der Bemusterung auf diese wichtigen Arbeitsschritte hingewiesen.
Wir haben uns dann nochmal selber informiert, ob das wirklich durch uns gemacht werden muß. Laut VOB gehört aber die Durchführung des "Reinigungsschliffs" nicht zu den Aufgaben des Estrichlegers, sondern wäre dann als Zusatzleistung zu bezahlen.

Am Donnerstag sind gleichzeitig aber noch mehr Dinge passiert. Eine Kolonne der Firma Hundhausen ist gekommen, um den zweiten Arbeitsschritt an der Garage durchzuführen. Jetzt sieht sie endlich aus, wie eine richtige Garage. Die Verschalung ist ab, die Stützen sind raus und alle "Problemstellen" wurden sehr schön ausgebessert.
Anfang nächster Woche soll dann noch das Tor kommen. Dann können wir die Garage endlich dafür nutzen, wofür man eine Garage gekauft hat.....man stellt sie so voll mit Sachen, daß nachher kein Auto mehr reinpasst ;-)

Hinterm Haus ist es Donnerstags ebenfalls weiter gegangen.
Durch einen Graben wurden die beiden Erdwärmesonden, die bisher einfach aus ihrem Bohrloch guckten, verbunden und in einen Verteilerschacht zusammengeführt. Von Verteilerschacht wurden die Sonden dann durch die dafür vorgesehenen Lehrrohre in den Keller geführt. Da sie jetzt schonmal im Haus sind, warten sie nur noch auf einen Anschluss, durch die Heizungs und Sanitär Firma.

Gute Nachrichten gabs auch vom Möbelhaus. Unsere Küche ist schon zu teilen angekommen und wir konnten schon einen Termin für die Lieferung und Montage vereinbaren. Am 01.12 wird geliefert und ausgepackt, am 02.12 wird aufgebaut und montiert.

Sonntag, den 26. Oktober 2008
Nicht viel passiert
Auch wenn es nicht viel zu berichten gibt, wollten wir doch mal wieder ein Update mache. Es gibt also weniger Text und dafür ein paar mehr Bilder.

Da der Estrich trocknen muss, sind uns ein wenig die Hände gebunden und wir können noch nicht wirklich viel tun.
Letztes Wochenende haben wir unsere Funk-Rohrmotoren in die Rollläden eingebaut, damit diese endlich elektrisch funktionieren.
Wir haben bei Fingerhaus nur normale (manuelle) Rollladen mit Gurtwicklern und dazu eine Elektrovorbereitung (Strom wird neben den Rollladenkasten gelegt und ein Taster an eine von uns gewählte Stelle montiert) genommen.
Die Gurtwickler haben wir aber extra nicht in die Wand einbauen lassen, damit wir nachher nicht die Löcher zuschmieren müssen. Unser Wunsch war zwar ungewöhnlich, aber Fingerhaus hat es genau so umgesetzt, wie wir es wollten.

Wir hätten natürlich auch direkt alles von Fingerhaus fertig bekommen können, aber das hätte logischerweise auch einen entsprechenden Aufpreis gekostet. Wir wollten nämlich nicht nur einfache Taster pro Rolllade, sondern das ganze sollte über eine Funktzentrale mit diversen Sonderfunktionen (Dämmerungsautomatik, Gruppensteuerung, Abwesenheitssimulation,...) komplett gesteuert werden können.
So haben wir das System, daß wir haben wollten, zu einem günstigeren Preis, als die Standard elektrischen Rollladen.

Ansonsten ist im Haus nichts weiter passiert.
Die Heizung läuft gerade im Estrichtrockenprogramm und frisst täglich Unmengen an Strom. Aber das wussten wir vorher schon. Von daher nicht überraschend. Die Estrichtrocknung wird generell ohne Unterstützung der Erdwärmesonden gemacht.

Außen haben die Handwerker angefangen, das Verputzen vorzubereiten. Die Spalte, die man bisher zwischen den Geschossen sehen konnte, sind jetzt nicht mehr zu sehen. Der Bereich zwischen EG und Keller wurde ebenfalls gedämmt. Nächste Woche kommt dann evtl. schon der Außenputz. Damit sollte dann auch das Gerüst verschwinden.

Nächste Woche kommen für den Innenbereich dann auch die Verspachtler, die die Wände und Decken glatt verspachteln, damit wir dann nächstes Wochenende hoffentlich mit Grundieren und Tapezieren beginnen können.


Samstag, den 11. Oktober 2008
Eine Woche voller Veränderungen
Da sich wieder sehr viel getan hat, und wir es nicht geschafft (nicht weil wir selber im Haus gearbeitet haben ... nein .... wir sind nur faul durch alle möglichen Baumärkte getingelt um Boden und Wandbeläge zu suchen. Aber auch das ist anstrengend ;-) ) haben, jeden Tag was einzustellen, werden wir die Woche diesmal in einem Beitrag zusammen fassen.

Am Montag hat der Elektriker noch ein paar Arbeiten erledigt, und die Heizungsbauer sind ebenfalls fertig geworden. Wir haben jetzt theoretisch Strom und Wasser im Haus. Praktisch fehlt es aber noch an einem Wasserhahn und einem Ausgussbecken. Unseren Strom zu testen, haben wir auch noch nicht geschafft, weil immer irgendwer im Haus gearbeitet hat.

Dienstags sind die Jungs von der Fußbodenheizung gekommen und haben es geschafft, innerhalb eines Tages im kompletten Haus die Heizschleifen zu verlegen und an den Verteiler anzuschließen. Wenn man die ganzen Leitungen auf dem Boden sieht, fragt man sich echt, wie man da noch den Durchblick behält. Sieht auf jeden Fall super aus. Nur das Bewegen im Haus ist jetzt nicht mehr ganz so einfach, weil man halt nicht unbedingt auf die Leitungen treten möchte. Von daher haben wir auch noch keine Baulampen angebracht.

Während drinnen die Heizung verlegt wurde, war es draußen sehr laut. Die erste Bohrung für die Erdwärme war in vollem Gange. Allerdings hat das ganze nicht so ganz Reibungslos begonnen. Morgens habe ich einen Anruf bekommen, daß sie mit dem Bohrer nicht hinters Haus kommen. Neben dem Wintergarten wäre zu wenig Platz und durchzukommen. Das wunderte mich doch extrem, da vorher extra jemand von der Firma da war, um zu gucken, wie man an die geplanten Bohrlöcher kommt. Auf jeden Fall haben die einen Bagger gefunden, der unseren Mutterbodenhaufen hinter dem Haus ein wenig zur Seite geschoben hat, damit das Bohrgerät von hinten auf das Grundstück kommt. Zum Glück sind da noch einige Grundstücke nicht verkauft, so daß man da drüber fahren konnte. Da unser Boden recht hart ist, sind die Jungs auch nicht mit nem normalen Bohrgerät gekommen, sondern mit einem überdimensionierten Pressluftbohrhammer. Dieses Gerät war auch ein gutes Stück größer, als die Bohrgeräte, die wir sonst schonmal gesehen hatten. Naja, sie waren auf jeden Fall auf dem Grundstück und konnte dann nachmittags mit der Arbeit beginnen. Leider sind sie bei 23m Bohrtiefe auf eine Grundwasserader gestoßen, so daß ab diesem Zeitpunkt extrem viel Grundwasser nach oben gekommen ist. Dementsprechend sieht jetzt auch unser Grundstück aus. Trotz dieser Widrigkeiten haben sie es geschafft, an diesem Tag noch die erste Bohrung abzuschließen (73m) und die erste Sonde zu setzen. Am nächsten Tag ist dann noch 6m entfernt vom ersten Loch, das Zweite (ebenfalls 73m) gebohrt worden. Somit ist das Thema zum Glück auch durch.


Am Donnerstag hat sich plötzlich der Garagenhersteller gemeldet und meinte, daß sie jetzt den Sturz der Großraumgarage betonieren wollen. Das haben sie dann auch gemacht. Leider wurden unsere Pläne, bald eigenes Zeug in der Garage lagern zu können, zunichte gemacht. Die betonierten Teile müssen jetzt erstmal 21Tage lang trocken. Erst dann kann geht es weiter mit den anderen Arbeiten, inkl. dem Garagentor.

Freitags waren die Estrichleger da. Hätten wir das aber nicht von den anderen Handwerkern vorher gehört, wären wir ziemlich überrascht gewesen. Von Fingerhaus haben wir den Termin nicht mitgeteilt bekommen. Wäre schon etwas blöd gewesen, wenn wir aufgeschlossen hätten und wären dann wie gewohnt ins Haus gelaufen. Das hätte dem Estrich und unseren Schuhen sicherlich nicht gefallen. Naja, aber wir haben es ja zum Glück mitbekommen. Trotzdem sind wir jetzt noch nicht sicher, ab wann wir wieder ins Haus können. Dazu werde ich dann Montag wohl mal unseren Bauleiter anrufen. Wir haben mal gesagt bekommen, daß der Estrich wohl nach 4 Tagen betreten werden kann. Aber da will ich nochmal sicher gehen und nachfragen.


Das war jetzt also die Zusammenfassung, was diese Woche im Haus passiert ist.

Wie oben aber schon geschrieben, waren wir selber auch nicht ganz untätig und sind jeden Tag nach der Arbeit noch in unzähligen Baumärkten und Fachgeschäften gewesen um endlich mit der Innenraumplanung weiter zu kommen. Man denkt gar nicht, wie schwer es ist, ein ganzes Haus mit Wand und Bodenbelägen auszustatten. Wir waren diesmal aber endlich erfolgreich. Wir hatten schon vor ca. einer Woche schöne Fliesen für das gesamte EG und das Bad oben gefunden. Leider schien es gar nicht so einfach zu sein, dazu auch passende Tapeten zu finden. Das haben wir jetzt aber auch endlich geschafft. Das Gleiche gilt für den Bodenbelag im Dachgeschoss. Da haben wir uns für Laminat in Apfelholz Optik entschieden. Im Arbeitszimmer in EG wird es Ahornlaminat. Damit haben wir jetzt für alle Räume im EG und DG die Decken (Vliesrauhfaser) Wände (Vliestapeten) und Böden (Fliesen und Laminat) gefunden. Wir hoffen, daß das ganze zusammen dann so schön wird, wie wir es uns vorstellen.

Donnerstag, den 02. Oktober 2008
Fortschritte im Sanitärbereich
Die Leute von der Sanitärfirma waren gestern Nachmittag und heute den Tag über schon sehr fleißig. Viele Leitungen wurden schon am Boden verlegt und befestigt. Im Bad wurde die Badewanne ausgepackt und der Wannenträger an die richtige Stelle gestellt. Das ganze System wurde noch angeschlossen. Die Duschtasse wurde ebenfalls gesetzt und im WC die Eckinstallation vorbereitet. Im Keller hat sich auch einiges getan. Wasser und Strom liegen jetzt im Haus. Die Wasseruhr ist ebenfalls schon montiert.

Wer noch nichts getan hat, ist die Telekom, obwohl sie eigentlich auch heute kommen sollte.


Mittwoch, den 01. Oktober 2008
Keiner an der Baustelle?
Am Mittwoch morgen wurde ich angerufen, weil die Versorger ihre Arbeit erledigen wollten, aber nicht ins Haus kamen. Uns wurde am Tag zuvor gesagt, daß der Heizungsbauer am nächsten Morgen da sein würde.
Da beim Bauleiter (oder besser die Urlaubsvertretung) nur die Mailbox rangegangen ist, aber die Sache jetzt schnell gehen mußte, habe ich mich direkt mit Fingerhaus in Verbindung gesetzt. Hier wurden sofort nachgeforscht, wo der Heizungsbauer ist, und wann er an der Baustelle sein wird. Das ganze hat keine 15 Min. gedauert und ich hatte die Antwort. Die Heizungsfirma wird gegen 12 an der Baustelle sein. Damit kamen die Versorger auch klar und haben erst eine andere Baustelle versorgt. Somit hat sich das Problem zum Glück schnell gelöst. Nachdem es an diesem Tag recht heftig gestürmt hat, waren wir froh, daß das Haus noch stand ;-).
Einem anderen Häuschen ist es allerdings nicht so gut ergangen.


Dienstag, den 30. September 2008
Elektriker ist fast fertig und Versorger waren da
Am nächsten Morgen hat der Elektriker seine letzten Arbeiten erledigt und ebenfalls erstmal die Baustelle verlassen. In Sachen Elektro gehts am Montag nochmal kurz weiter. Aber dann ist das Thema dann wohl auch durch.

Zwischenzeitlich ist der von den Versorgern beauftrage Tiefbauer gekommen, um die Versorgungsleitungen ins Haus zu legen, bzw. das ganze vorzubereiten. Das eigentliche Anzapfen der Leitungen machen dann aber doch die Versorger selber. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite wurde dafür die Baustrasse aufgestemmt und die Leitungen (Gas, Wasser, Strom und Telekom) freigelegt. Direkt vor der Kelleraußenwand wurde ebenfalls ein Loch gebuddelt, um den Durchbruch in den Keller zu machen. Wir hoffen nur, daß die wissen was sie tun und das ganze wieder komplett Dicht wird. Auf die weiße Wanne haben wir häufig genug hingewiesen.


Montag, den 29. September 2008
Tag 4 - Der letzte Tag des Montagetrupps
Nachdem wir das Wochenende für den Keller genutzt haben, ging es am Montag wieder richtig weiter. Der Montagetrupp war wieder den ganzen Tag fleißig und weiter die Decken zugemacht, den Dachboden fertig gemacht, die Bodeneinschubtreppe eingebaut und die normale Treppe richtig befestigt.

Nachmittags kam dann noch unser Küchenbauer, um die Küche auszumessen. Unsere Planung passt wunderbar. Alle Wände sind gerade, die Winkel passen und es ist genug Platz :-). Die Küche kann jetzt also in Auftrag gegeben werden.

Bevor der Montagetrupp abends endlich Feierabend hatte (aber noch mind. 3 Std. fahrt nach Frankenberg hinter sich bringen mußte), sind wir noch mit dem Truppführer ein Protokoll durchgegangen, um zu gucken, ob alle Arbeiten erledigt wurden. Sie wurden es. Und zwar zu unserer vollen Zufriedenheit.

Samstag, den 27. September 2008
Tag 3 - Decken werden geschlossen und Elektriker ist fleissig
Am 3. Tag der Hausaufstellung hat sich optisch nicht so viel verändert. Der Richttrupp hat die Regenrinne montiert, einige Decken schon mit Rigipsplatten geschlossen und sonstige "Kleinarbeiten" durchgeführt. Außerdem war der Elektriker vor Ort und hat etliche Strippen gezogen. Wir haben uns alles mal angesehen und sind dann zum örtlichen Fliesenhändler gefahren. Die Beratung dort war wirklich 1A. Wir haben jetzt für jeden Raum schon Fliesen ausgesucht. Kommenden Mittwoch kommt sogar der Sohn vom Chef vorbei und schaut sich unser Häusschen mal an. Anhand dessen will er uns ein unverbindliches Angebot fürs Fliesenlegen machen und die Materialkosten nennen.

Den Samstag haben wir dann noch genutzt um unseren Kellerraum weiß zu streichen. Bevor die Strom- und Wasserleitungen verlegt werden, hat uns der Bauleiter geraten, schonmal die Wände in der Waschküche weiß zu streichen, da man im Anschluss nicht mehr so einfach an jede Stelle dran kommt. Als wir uns nach getaner Arbeit im "Garten" ausgeruht haben, kam unser Nachbar grad nach Hause und hat uns direkt zum Kaffee eingeladen. Die ersten Kontakte sind also geknüpft. :-)


Donnerstag, den 25. September 2008
Tag 2 - Dacheindeckung und Dämmung werden eingebracht
Und schon haben wir den 2. Tag unserer Hausaufstellung. Morgens um 8 Uhr hatten wir direkt mit unserem super netten und kompetenten Bauleiter ein Gespräch. Hier sind wir gemeinsam nochmal alle Punkte aus der Bemusterung durchgegangen. Außerdem wurden wir auf einige wichtige Punkte hingewiesen. Zum Abschluss haben wir festgelegt wie tief der Spritzschutz an welcher Hausseite gemacht werden soll. Die Jungs haben heute das Dach komplett gedeckt und die Innendämmung gemacht. Außerdem war der Elektriker fleissig zu Gange und hat Strippen ohne Ende gezogen. ;-)

Mehr haben wir aber auch nicht mitbekommen, da wir vom Bauleiter die Aufgabe bekommen hatten den Keller trocken zu legen. Hier hatte sich von der Phase, wo der Keller stand aber das Haus noch nicht, einiges an Wasser angesammelt. Um nicht mit einem Kehrblech (wie vom Bauleiter vorgeschlagen) das Wasser rausschüppen zu müssen, kauften wir uns kurzer Hand einen Nass-/Trockensauger. Mit diesem bewaffnet, einem Eimer, unserer Kabeltrommel, Gummistiefeln und einem Strahler gingen wir in den Keller und haben unsere Arbeit begonnen. Im Endeffekt haben wir glaub ich 3 Stunden damit zugebracht insgesamt 30 von den 12 Liter Eimern voll Wasser zu füllen und in den Gulli vor unserer Tür zu giessen. Aber der Nasssauger hat uns dabei super geholfen!!!


Mittwoch, den 24. September 2008
Hausaufbau mit Richtfest - Es ist soweit!
Heute ist endlich der große Tag gekommen, auf den wir uns schon über ein halbes Jahr vorbereitet und gefreut haben: Unser Fingerhaus wird aufgestelt.

Um 6 Uhr früh sollten wir an der Baustelle sein. Als wir dort ankamen waren die Jungs von Fingerhaus schon vor Ort und packten fleissig Strahler (gegen die Morgendämmerung/ Dunkelheit) und etliches Zubehör, Werkzeug sowie Material aus. Um 6.05 Uhr schwebte schon die Holztreppe für den Keller ein. Die ersten Erdgeschosswände standen bereits um 9 Uhr. Gegen 9.30 Uhr haben wir dann für die Bauarbeiter Brötchen und Kaffee hingestellt und es wurde zusammen gefrühstückt. Schon heftig wie schnell das alles ging. So schnell kann man gar nicht gucken und fotografieren. Die Innenwände, Decke des Erdgeschoss und die Dachgeschosswände folgen ziemlich bald. Mittags haben wir dann nochmal für die Jungs Nudelsalat (@Edith: Vielen Dank für den super leckeren Nudelsalat), Frikadellen und Gürkchen hingestellt. So dass, gut gesättigt danach fleissig weiter gearbeitet wurde und bis 19 Uhr dann das Haus inkl. der Randziegeln und unseres Solarkollektors komplett stand. Was uns besonders aufgefallen ist, dass Fingerhaus einen Terminplan hat, der Just-in-Time ist. Als gerade die Erdgeschoss- und Dachgeschosswände standen, kam auch schon der Elektriker und begann noch am 1. Tag sein Werk. Außerdem kamen vor dem Richten die Gerüstbauer und bauten das Gerüst komplett auf.

Erst gegen nachmittag ist uns beiden klar geworden, dass der 1. Tag Hausaufbau auch direkt bedeutet, dass abends schon Richtfest ist. Aber auch das war kein Thema: Mein Vater und seine Freundin organisierten für uns alles was dafür notwendig ist (Schnaps, Schnapsgläser, Bier, super leckeres Brot, Käse und Salami). Hierfür an dieser Stelle nochmal vielen lieben Dank.

Nach einigen Aufräumarbeiten sind wir dann gegen 22 Uhr total erschöpft und über glücklich in unser Bett gefallen.


Freitag, den 19. September 2008
Wiederverfüllung der Baugrube
Inzwischen geht es mit riesigen Schritten vorwärts. Heute waren wir nochmal am Grundstück, um die Checkliste, die wir von Fingerhaus erhalten haben abzuarbeiten. Da nächsten Mittwoch unser Haus aufgestellt wird (Mensch, sind wir schon nervös....), hatten wir die Aufgabe einige Punkte abschliessend zu kontrollieren. Hierzu gehörte zum Beispiel die Kontrolle, ob die Baugrube wiederverfüllt ist, die Fundamente der Garage komplett stehen, Regenrohranschlüsse gelegt sind, etc.

Gott sei Dank konnten wir alle Punkte abhaken. Das heisst: Unser Haus kann kommen. :-)
Hier noch ein paar Bilder:

WiederverfüllungWiederverfüllungWiederverfüllung

Mittwoch, den 10. September 2008
Wir präsentieren: Unser Keller :-)
Jetzt geht auf einmal alles rasend schnell. Am Sonntag gab es nur eine Bodenplatte und heute, 3 Tage später, steht der komplette Keller. Echt Wahnsinn. Es war schon ein tolles Gefühl, am Sonntag nur auf der Bodenplatte zu stehen, aber heute war das natürlich nochmal was ganz Anderes. Ich habe zum ersten Mal unser Erdgeschoss betreten. :-) Kommt mir aber alles immer noch recht klein vor. Aber wir haben ja schon häufiger gemerkt, dass das alles nur täuscht. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, auch mal in den Keller hinab zu steigen. War nur leider was dunkel da drin. Aber ich denke jeder kann sich vorstellen, wie ein Keller aussieht. Leider haben wir nicht nur einen Keller, sondern auch einen Burggraben. Im Graben sammelt sich schon einiges an Wasser an, wie man auf den Bildern ansatzweise erkennen kann. Naja, aber genau dafür haben wir ja ne weiße Wanne. Hätten wir hier mit einem konventionellen Keller geplant, würde ich mir doch so langsam ein paar Sorgen machen ..... so aber zum Glück nicht.

Keller Keller Keller Keller Keller Keller

Sonntag, den 07. September 2008
Unsere Bodenplatte...
... ist nun da. Heute haben wir einen Ausflug zu unserem Grundstück gemacht, um uns die Bodenplatte anzusehen. War schon ein riesiges Gefühl plötzlich auf einem elementaren Teil des eigenen Hauses zu stehen und zu sehen wie das Haus so entsteht. Neben der Bodenplatte sind übrigens auch die Fundamente für die Garage und den Wintergarten gegossen worden.

Bodenplatte Bodenplatte

Donnerstag, den 28. August 2008
Beginn der Bauarbeiten
GrobabsteckungNachdem wir eigentlich die letzten Wochen nur mit Papierkrieg verbracht haben, geht es nun endlich los.

Zuvor aber noch ein paar Worte zum besagten Papierkrieg:
Neben der ganzen Post die wegen dem Hausbau zu bearbeiten ist, mussten wir auch noch sehr viel telefonisch abklären. Uns ist jetzt im Nachinein klar, dass wir den organisatorischen Aufwand ein wenig unterschätzt haben und dieser auch bei einem Fertighaus, wo eigentlich alles aus einer Hand kommt, immer noch sehr hoch ist. Dabei mussten wir auch feststellen, dass unsere zuvor eingeplanten 7.000 EUR für Erdarbeiten bei Weitem nicht ausreichen werden (was unter Anderem auch an unserer Bodenklasse 6 - 7 liegt).

Aber zurück zu den begonnen Bauarbeiten: Wie man auf den Bildern schön sehen kann, wurde die Grube für den Keller schon komplett ausgehoben. Das ganze hat nichtmals 2 Tage gedauert. Am 2. Morgen war der Keller schon zu einem Drittel ausgehoben. Das das ganze so schnell ging, lag nicht zuletzt daran, dass die LKW's im Minutentakt anrückten um die überflüssige Erde abzutransportieren. Mittags haben wir dann einen Anruf vom Tiefbauer bekommen, dass auf dem Grundstück kein Lagerplatz mehr für den zur kompletten Wiederverfüllung benötigten Bodenaushub ist. Hier ist wohl mal wieder mit Mehrkosten zu rechnen.

Naja, auf jeden Fall war unser Kelleraushub das Event im Baugebiet. :-)

Grobabsteckung Grobabsteckung

Mittwoch, den 13. August 2008
Bauleitergespräch Kohnert und Grobabsteckung
Grobabsteckung Und mit großen Schritten geht es voran... Heute hatten wir mit dem Bauleiter der Firma Kohnert, die für den Kellerbau zuständig ist, unser Baustellengespräch. Eigentlich hatten wir damit gerechnet, dass der ganze Termin höchstens 1 Stunde dauern würde. Da haben wir uns aber getäuscht. Tapfere 3 Stunden haben wir stehend neben dem Bauleiterwagen im Wind zugebracht. Heraus gekommen ist ein 4 seitiges Protokoll des Gespräches und eine Auftragsbestätigung für eine chemische Analyse des Bodens. Innerhalb des Gespräches ist haben wir erfahren, dass unser Boden erst chemisch untersucht werden muss, damit er von der Deponie angenommen wird. Das ist wohl in unserer Gegend so. Natürlich kostet der Spaß wieder richtig Geld. Das Bodengutachten hat auch noch ergeben, daß eine vollständige Wiederverfüllung leider nicht möglich ist. :-(

Was uns sehr überrascht hat war, dass noch zahlreiche Fragen aufgekommen sind, von denen wir gedacht haben, dass dies doch nun inzwischen klar sein sollten. Z.B. wie hoch unser Keller sein soll, ob eine Hebeanlage notwendig ist, etc. Bei diesen Punkten hatte unser Bauleiter einen anderen Informationsstand als wir. Deshalb musste er von der Baustelle zahlreiche Male mit Fingerhaus telefonieren, um dies noch abzuklären. Außerdem wurde uns mitgeteilt, dass für den Kellerbau Baustrom und Bauwasser vorhanden sein muss. Ok, das war jetzt keine wirkliche Überraschung. Da wir aber nicht aus der Region kommen, stellt uns gerade das Bauwasser vor ein größeres Problem. Wir hätten uns ein Standrohr leihen müssen, dieses morgens vorbei bringen, abends abholen, morgens wieder vorbei bringen, etc. Ganz billig ist der Spaß bestimmt auch nicht. Gott sei Dank haben wir auch hier eine Lösung gefunden: Unsere zukünftigen Nachbarn stellen uns per Schlauch Wasser zur Verfügung. Dieses zahlen wir dann natürlich. An dieser Stelle schonmal vielen vielen Dank!

Grobabsteckung Während wir mit dem Bauleiter die einzelnen Punkte durchgesprochen haben, haben die Vermesser die Grobabsteckung des zukünftigen Gebäudes erledigt. Wir haben festgestellt, daß man sich, was die Größe des Grundstücks angeht, total täuschen kann. Wir konnten uns beide überhaupt nicht vorstellen, wie auf das kleine Stück Land unser Haus passen soll. Da gingen einem schon so Gedanken durch den Kopf wie: Hoffentlich haben die sich bei der Größenangabe des Grundstücks nicht vertan ;-)

Nachdem die Vermesser die Eckpunkte gesetzt haben, wußten wir es aber. Das Haus passt und es ist sogar noch ein wenig Platz drum herum. Auch wenn das auf dem Bild vielleicht nicht so wirkt. Nachdem wir die Stangen haben stehen sehen, kamen aber direkt die nächsten Zweifel.... das ist alles... größer wird das nicht ... Aber wir haben ja schonmal gelernt, daß man sich hier ganz extrem täuscht. Hoffentlich jetzt auch wieder ;-)

Montag, den 11. August 2008
Briefkasten und Hausnummer gekauft
Andreas Vater hat uns heute darauf hingewiesen, dass der Bauhaus Briefkästen und Hausnummern aus Edelstahl im Angebot hat. Da mussten wir doch direkt hinfahren und zuschlagen. :-)

Freitag, den 08. August 2008
Weitere Termine stehen fest
Es geht mit schnellen Schritten vorwärts. Wir wissen jetzt wann unser Haus aufgebaut wird: In der KW 39. Circa 14 Tage vorher erfahren wir dann auch den genauen Tag. Außerdem haben wir kommenden Mittwoch schon ein Gespräch mit dem Bauleiter für den Keller. Zu dem Gespräch sollen außerdem die Versorger und der Vermesser kommen. So wie es aussieht wird dann auch schon direkt die Grobeinmessung gemacht.

Außerdem haben wir unser Baustellenschild bekommen. :-)

Mittwoch, den 06. August 2008
Bemusterung
Hinter uns liegen zwei anstrengende, aber schöne und interessante Tage. Wir hatten endlich die langersehnte Bemusterung in Frankenberg. Insgesamt müssen wir leider sagen, dass wir am Anfang direkt mit für uns unerwarteten Kosten überfallen wurden. So sollte plötzlich eine Hebeanlage für das Waschbecken im Keller notwendig sein. Außerdem stellte sich heraus, dass einige Kosten wohl zu hoch angesetzt waren. Positiv zu vermerken war unserer Bemusterungsberater direkt die Mehr- und Minderkostenrechnung angesprochen hat und direkt auf den Fehler mit den Lichtschächten hingewiesen hat. Hier handelte es sich tatsächlich um einen Rechenfehler. Wir haben hier die Erfahrung gemacht, dass man alle Kosten noch einmal prüfen sollte/ muss. Was wir aber positiv feststellen konnten: Fingerhaus lässt mit sich reden und gesteht Fehler ein und korrigiert diese. Hier haben wir nämlich von anderen Firmen schon ganz andere Dinge gehört.

In der Bemusterung ist uns aufgefallen, dass Fingerhaus einen sehr hohen Standard hat. Die einzige Ausnahme stellt der Sanitärbereich da. Hier mussten wir einiges aufmustern. Der Standard ist hier recht einfach und passt unserer Meinung nach nicht wirklich zum ja doch sehr hohen Qualitätsstandard von Fingerhaus. Zum Glück war der Sanitärbereich der einzige "schwache" Bereich.

Für alle die noch eine Bemusterung vor sich haben, möchten wir noch folgende Tipps mitgeben: Plant auf jeden Fall nicht nur 5.000 EUR an Aufmusterungskosten ein. Die sind alleine mit Sachen, an die man gar nicht dachte, schnell weg. Auch wenn man nicht viel aufmustern möchte, sollte man hier doch eher mit dem doppelten kalkulieren. Außerdem sollte man sich gut auf die Bemusterung vorbereiten. D.h. alle Steckdosen, Lichtschalter und die dazugehörigen Brennstellen in den Möbelplan einzeichnen. Sinnvoll ist es außerdem alle Möbel in den Plan einzuzeichnen. Außerdem haben wir uns eine Kamera und einen Laptop mitgenommen. So konnten wir am ersten Abend alle ausgewählten Dinge ansehen und hier nochmal in Ruhe überlegen, ob diese uns auch wirklich gefallen. Während der Bemusterung haben wir fleissig die Bruttopreise (während der Bemusterung werden leider nur Nettopreise genannt, also immer nach Brutto fragen) mitgeschrieben um abends mit Hilfe der Fotos zu prüfen, ob die einzelnen Dinge wirklich ihr Geld wert sind. :-)

So, und nun einige Fotos von unserer Bemusterungsauswahl:

Wir werden begrüsst...Die Außenputzfarbe und der SpritzputzTondachziegel engobiert in Alt-SchwarzVordach in Edelstahl und GlasHaustür in teak mit MilchglaselementenHalterung inkl. Dachpfanne für die SAT-Schüssel von KathreinArmatur im GästeWC und BadDas Schalterprogramm von GIRABuchetreppe......mit EdelstahlgeländerUnsere BadewanneneckeDie Dusche inkl. Armatur, Duschwanne, Glastür und -wand und fester Wand

Donnerstag, den 24. Juli 2008
Die Mehr-/ Minderkostenrechnung jagt ersten Schreck ein...
Heute haben wir Post von Fingerhaus bekommen. Eigentlich merkwürdig, da die zur Zeit Werksferien haben. Es ist die Mehr/Minderkostenrechnung. Darin ist alles enthalten, was während dem Planungsgespräch am Haus verändert wurde. Nachdem wir den Brief geöffnet hatten, haben wir erstmal einen Schreck bekommen. Das was da aufgeführt wurde, überstieg bei Weitem unsere Vorstellungen, da wir eigentlich nur minimale Änderungen vorgenommen hatten. Der mit Abstand größte Posten mit 3960 EUR waren 3 Lichtschächte für die Kellerfenster - wasserdicht und mit Abdeckung.

Ich habe das erst für einen Fehler gehalten. Unser Keller hatte doch vorher auch schon Fenster. Da wird doch wohl ein Lichtschacht dabei sein. Ich habe dann nochmal in der Leistungsbeschreibung vom Keller nachgelesen und musste feststellen, daß dort zwar Fenster aufgeführt wurden, aber keine Lichtschächte. Hier hat sich mal wieder gezeigt, das wirklich nur das dabei ist, was irgendwo schriftlich steht. Das hat mich dann doch ziemlich aufgeregt, da sowas für mein Verständnis eigentlich zum Keller mit Fenstern dazugehört. Wenn man da aber nachfragen würden, wäre die Antwort höchst wahrscheinlich: "Es kann ja sein, daß Ihr Keller so weit aus dem Boden herauskommt, daß die Fenster oberhalb des Erdreichs lägen. In diesen Fällen bräuchte man ja keine Lichtschächte. Daher sind die auch nicht standardmäßig dabei." Von daher kann ich mir die Frage auch direkt sparen.

Da mir diese Preise halt einfach viel zu hoch vorkamen (was kostet so ein Lichtschacht im Baumarkt ? vielleicht 200 EUR ) habe ich am nächsten Tag einfach mal beim Kellerbauer Kohnert nachgefragt, was denn bei denen ein Lichtschacht für einen Keller, der als weiße Wanne ausgeführt wird, kostet. Nachdem mir für einen Schacht 440 EUR in genau unserer Ausführung genannt wurden, kam ich mir doch ein wenig verarscht vor. 440 EUR x 3 Fenster macht bei mir 1320 EUR und nicht 3960 EUR. Diese 440 EUR sind auch der Preis, den Kohnert an Fingerhaus gegeben hat. Leider konnte ich bei Fingerhaus aufgrund der Werksferien noch niemanden erreichen. Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wie sie uns diesen erklären wollen. Will man sich hier vielleicht einen an andere Stelle gewährten Nachlass wieder reinholen ???

Mittwoch, den 16. Juli 2008
Bauerlaubnis erteilt
Nachdem wir gestern den Rückschein vom Bauantrag (haben wir per Einschreiben + Rückschein verschickt) bekommen haben, hatten wir heute schon ein Schreiben von der Gemeinde im Briefkasten. Da der DIN A4 Briefumschlag sehr dick war, hatten wir schon Angst, daß noch Unterlagen fehlen und wir den Antrag nochmal neu stellen müssten. Dem war aber nicht so. Die Gemeinde war super schnell und hat uns die Bauerlaubnis erteilt. *freu*

Jetzt muß man vielleicht noch erklären, daß wir keinen richtigen Bauantrag gestellt haben, sondern einen Genehmigungsfreistellungsantrag. Das erklärt jetzt auch, warum wir kaum was unterschreiben mußten. Irgendwie war uns das vorher gar nicht so klar.

Bei diesem Verfahren garantiert der Architekt dafür, daß alle Regeln und Vorschriften aus dem Bebauungsplan eingehalten werden. Da es also keine spezielle Prüfung vom Bauamt gibt, gilt das Bauvorhaben auch als Genehmigt, wenn man 4 Wochen lang nichts von der Gemeinde gehört hat. In diesem Fall haben wir aber eine sehr schnelle schriftliche Antwort von der Gemeinde bekommen, daß wir mit dem Bau beginnen dürfen. Das ganze hat uns nur 50 EUR Verwaltungsaufwand gekostet. Ein normaler Bauantrag ist da bedeutend teurer und kann wohl schon mal viele Wochen an Bearbeitungszeit benötigen.

Donnerstag, den 10. Juli 2008
Bauantrag ist da
Nach einigem Ärger haben wir heute endlich unseren Bauantrag erhalten. Die erste Ausfertigung ist vom Versandunternehmen verschlampt worden. Zum Glück hat Fingerhaus sehr schnell reagiert und per Express einen komplett neu zusammengestellten Bauantrag verschickt. Komischerweise sind bei uns anstatt den bisher immer gelesenen 100 Unterschriften nur 4 pro Exemplar notwendig. Ein wenig merkwürdig finden wir das schon... Aber vielleicht liegt es ja am verkürzten Bauanzeigeverfahren.

Außerdem haben wir gestern unseren Bemusterungstermin genannt bekommen, der am 05. und 06.08. stattfinden wird. Laut aktueller Planung liegt der Hausaufstellungstermin in der 39./ 40. KW.

Freitag, den 27. Juni 2008
Besuch am Grundstück
  
Heute sind wir nach langer Zeit das erste Mal wieder am Grundstück gewesen. Das Besondere war: Diesmal konnten wir es auf Grund der Bodenverhältnisse sogar betreten und haben dabei direkt die Spuren vom Bodengutachten gefunden. Außerdem steht jetzt ein Fingerhaus-Werbeschild auf unserem Grundstück. Die ersten Fortschritte. ;-)

Dienstag, den 24. Juni 2008
Das Bodengutachten ist da
Heute ist das Bodengutachten per Post gekommen. Wir haben zwar nicht viel davon verstanden, aber das was eindeutig zu verstehen ist, las sich gar nicht gut. Anscheinend haben wir Bodenklasse 6 - 7 (festes Gestein - Festgestein). Eigentlich sollten 2 Bohrungen a 5 m gemacht werden. Durch dieses feste Gestein sind die Bodengutachter aber nur bis 1,60 m und 1,80 m gekommen. Bis auf die oberste Schicht müssen wohl alle anderen Schichten abtransportiert werden und können nicht für die Wiederverfüllung verwendet werden. :-(

Wir haben uns daraufhin mal bei Fingerhaus informiert was das für uns nun bedeutet. Ob der Keller und die Erdwärmebohrung überhaupt noch ausführbar ist und was für Mehrkosten da auf uns zu kommen. Unser Kundenbetreuer will das nun an den Kellerbauer geben. Kommende Woche wissen wir dann hoffentlich mehr.

Donnerstag, den 05. Juni 2008
Küche bei Möbel Brucker gekauft
Endlich sind wir wieder einen großen Schritt weiter in Sachen Haus. Wir waren heute bei Möbel Brucker und haben uns dort auch noch ein Küchenangebot machen lassen. Nach einigem Verhandeln haben wir nun tatsächlich einen akzeptablen Preis erhalten und sogar eine Punktlandung in Sachen verfügbares Küchenbudget gemacht. Faierweise muss man noch sagen, dass Möbel Hausmann uns auch einen sehr guten Preis telefonisch durchgegeben hat. Aber bei Brucker lagen wir dann doch nochmal drunter. ;-)

Samstag, den 31. Mai 2008
Die langersehnten Unterlagen vom Planungsgespräch sind da...
Total glücklich haben wir festgestellt, dass mit der Samstagspost endlich die Unterlagen vom Planungsgespräch da sind. Sprich die Bauzeichnungen, das Planungsgesprächprotokoll und unsere Möbelpläne. Damit geht es nach einer längeren Durststrecke endlich weiter! :-)

Dann auf der 2. Seite schon der Schock. Für die Teilbeheizung des Kellers soll alleine die größere Wärmepumpe mit 10.000 Euro zu Buche schlagen. Dabei wurden die Kosten für zusätzliche Dämmmaßnahmen anscheinend noch gar nicht aufgeführt. Damit ist das Thema Kellerteilbeheizung für uns vermutlich gestorben.

Nach dem ersten Schock haben wir die weiteren Unterlagen durchgeguckt und sind damit mit den Möbelplänen im Maßstab 1:50 direkt in ein Möbelhaus gefahren. Ziel war die Planung einer Küche. Wir wollten nun endlich wissen wieviel wir für eine Küche ausgeben müssen. Im Möbelhaus, wo auch noch unglücklicherweise die Belüftungsanlage einen Totalausfall hatten, haben dann von 13 Uhr bis zum Ladenschluss um 18 Uhr die Zeit verbracht. Nachdem die geplante ALNO-Küche unser Budget bei weitem überschritten hat, haben wir den Fachberater gebeten die gleiche Zusammenstellung vom Hersteller Nobilia durchrechnen zu lassen. Mal sehen wann die Aufstellung kommt. Unsere Telefonnummer hat er. :-)

Donnerstag, den 17. April 2008
Das Planungsgespräch
Heute war der erste Meilenstein in unserem Bauvorhaben: Wir hatten unser Planungsgespräch mit dem Architekten. Unser Architekt Herr K. war um 10 Uhr bei uns und ist nach gut 6 Stunden wieder gefahren. Alles in allem können wir aber sagen, dass wir gut vorbereitet waren und uns zu vielen Dingen im Vorhinein eh schon Gedanken gemacht haben.

Zuerst ist Herr K. mit uns den Lageplan und Bebauungsplan durchgegangen. Dabei haben wir festgehalten wie unsere Garage und das Haus auf dem Grundstück positioniert werden soll. Dies hatten Andreas und ich uns aber vorher schon mit einem selbstgebastelten Plan überlegt. Danach ist Herr K. mit uns jeden Raum des Hauses durchgegangen und hat parallel den Grundriss aufgezeichnet. Hier wurden nun auch Wand-, Tür- und Fensteränderungen besprochen und festgehalten. Eigentlich hat das auch schon die meiste Zeit gekostet, da der Plan ja auch gezeichnet werden musste. Zu guter Letzt sind wir noch einige organisatorischen Dinge durchgegangen und haben alles mit ca. 25 Unterschriften schriftlich festgehalten. Um 15.30 Uhr nach zwei Pizza-Baguettes und einer Tasse Kaffee pro Person war das Gespräch dann auch beendet.

Wir erhalten nun in 2 - 3 Wochen die fertigen Pläne und ein Angebot für die Mehrkosten, die durch die besprochenen Änderungen entstehen werden. So haben wir z.B. die Fenster in den Kinderzimmern vergrößert und über eine Teilbeheizung des Kellers gesprochen. Mal sehen was da noch so auf uns zukommt.

Freitag, den 11. April 2008
Termin für Planungsgespräch steht fest
Endlich tut sich mal wieder was in unserem Bauvorhaben. Naja, eigentlich ist noch gar nicht soviel Zeit seit Vertragsunterschrift vergangen, aber jetzt wo man "gekauft" hat fiebert man drauf, dass Fortschritte zu sehen sind.

Auf jeden Fall hat Andreas mit unserem Architekten telefoniert und einen Termin für das Planungsgespräch ausgemacht: Nächste Woche Donnerstag, den 17.04.2008 um 10:00 Uhr.

Da das Grundstück etwas zu weit weg ist, wird die anschließende Grundstücksbesichtigung wohl entfallen.

Mittwoch, den 26. März 2008
Zu früh gefreut
Tja, jetzt kam die Rechnung für die Eintragung der Grundschuld doch noch. Zwar nicht vom Notar dafür vom Justizamt. Schon heftig, was die sich nur für so eine Eintragung an Geld nehmen...

Samstag, den 22. März 2008
Jetzt gehört es offiziell uns
Heute kam mal endlich Post von unserem Notar. Wir sind nun stolze Besitzer eines Grundstücks. Dies ist auch nochmal schön dokumentiert in dem angehängten Grundbuchauszug. Wir hatten schon etwas Angst, dass für die Eintragung ins Grundbuch nochmal eine extra Kostenaufstellung vom Notar kommt. Aber dem ist nicht so. ;-)

Dienstag, den 11. März 2008
Da fehlte wohl noch was zu KfW40
Seit Tagen warten wir eigentlich schon auf die KfW40-Bestätigung von Fingerhaus, jetzt hat sich herausgestellt warum wir warten mussten. Bei der Berechnung des KfW40-Gutachtens ist dem zuständigen Ingeneur aufgefallen, dass bei unserem Haustyp die falsche Verglasung angesetzt wurde. Bei dem Typ Flair 420 mit Wintergarten muss der Uw-Wert der Fenster 1,0 (3-fach Verglasung) und nicht im Vergleich Flair 420 ohne Wintergarten 1,2 (2-fach Verglasung) betragen. Dies hat natürlich erhebliche preisliche Auswirkungen. Unser Fingerhaus-Berater hat sich direkt dafür entschuldigt, dass ihm der Fehler unterlaufen ist. Wir haben uns jetzt so geeinigt, dass wir 1/4 des Preises zahlen und er den Rest.

Die Sache ist zwar ärgerlich, aber ich denke wir haben einen vernünftigen und fairen Kompromiss gefunden. Heute haben wir damit auch gemerkt, dass die Kommunikation in Problemfällen sehr gut und offen funktioniert.

Sonntag, den 02. März 2008
Eine ereignisreiche Woche mit Vorbemusterung
Diese Woche war ziemlich ereignisreich und anstrengend. Neben einigen Finanzierungsgesprächen wurde es diese Woche auch mit Fingerhaus konkreter. Andreas hat in einem 1 1/2-stündigen Gespräch mit Herrn Krenz (unserem Fingerhaus-Berater) die letzten Einzelheiten geklärt sowie den Preis festgezurrt.

Um das ganze abzurunden wurden für Samstag, den 01. März 2008 (quasi gestern) in das Werk nach Frankenberg eingeladen. Dort hat uns Herr Krenz eine Werksführung gegeben und wir haben einen ersten Eindruck bekommen was bei Fingerhaus im Standard in der Bemusterung enthalten ist. Im Anschluss sind wir dann noch die tausend Unterlagen durchgegangen. Auch hier waren wir wieder sehr begeistert wieviel Zeit sich Herr Krenz hierfür genommen, um wirklich alle Details durchzugehen. Mit einem Vorvertrag in der Tasche sind wir dann um 18 Uhr dort wieder weggefahren.

Hier noch einige Bilder von der Vorbemusterung:

Die Haustür (die vordere in der Farbe der hinteren) Der Aussenputz Die Innenfensterbank Die Buchetreppe Die Dachüberstände sollen braun gestrichen werden Unsere Erdwärmeheizung (ähnelt von der Größe einem Gefrierschrank :-))

Donnerstag, den 21. Februar 2008
Unerwarteter Anruf von Weberhaus
Ich konnte es erst nicht fassen als ich heute einen Anruf von einem Mitarbeiter der Firma Weberhaus bekam. Direkt wie ich bin, habe ich ihm erstmal einen Vorwurf gemacht und ihm gesagt, dass ich schon dachte, dass sich keiner mehr von Weberhaus bei uns melden würde. Er hat dann irgendwas erzählt von: "...ja, ich hab das Haus extra für Sie in Arcon zeichnen lassen... Außerdem war ich krank...". Ich fand die Ausreden ziemlich schwach. Er wollte uns dann am kommenden Samstag die Computergrafik in Arcon zeigen und einen groben Preis nennen. Das haben wir aber dankend abgelehnt und gesagt, dass wir nur an einem Angebot interessiert sind. Dieses will er uns dann Anfang kommender Woche zuschicken.

Mal schauen, ob diesmal ein Angebot kommt. Zuverlässig ist diese Firma ja anscheinend nicht wirklich.

Dienstag, den 19. Februar 2008
Jetzt ist es unseres...
Heute hatten wir unseren Notartermin, der ziemlich unspektakulär abgelaufen ist. Der Notar hat nur den Kaufvertrag vorgelesen, wir haben unterschrieben und das wars. Aber jetzt sind wir, sobald das Geld geflossen ist und das Grundstück im Grundbuch eingetragen sind, offizielle Besitzer eines Stück Ackers. ;-)

Dienstag, den 12. Februar 2008
Endlich mal wieder ein ereignisreicher Tag
Heute war endlich mal wieder ein ereignisreicher Tag in Sachen Hausbau. Vormittags hat Andreas die Gemeinde angerufen, um noch ein paar Sachen für den Kaufvertrag zu klären und den Notartermin auszumachen. Schon am Nachmittag hat er die Rückmeldung bekommen, dass der Termin 19.02.2008 15 Uhr vom Notar bestätigt wurde. Dann ist es also soweit. :-)

Zwischenzeitlich hatten wir noch eine Mail mit ein paar abschließenden Fragen an unseren Fingerhaus-Berater gestellt. Dieser hat uns diese dann abends in einem einstündigen Telefonat beantwortet. Jetzt wissen wir auch wie es weiter geht. Nach dem wir den Notartermin hinter uns gebracht haben, will uns unser Fingerhaus-Berater in das Werk in Frankenberg einladen, damit wir uns die Fertigung sowie die Bemusterungshallen vor Vertragsabschluss ansehen können.

Samstag, den 09. Februar 2008
Entwurf des Kaufvertrages in der Post
Nach langem Warten ist es endlich soweit: Der Entwurf des Kaufvertrages inklusive diverser Ablösungserklärungen für den Kanalanschlussbeitrage etc. lagen heute in der Post.

Jetzt müssen wir uns den Kaufvertrag mal gründlich durchlesen und dann einen Termin mit dem Notar ausmachen.

Samstag, den 02. Februar 2008
Oder bauen wir mit Weberhaus???
Heute sind wir ziemlich spontan nach Pulheim zur Firma Weberhaus gefahren. Da wir bisher nur ein Angebot der Firma Fingerhaus vorliegen hatten, wollen wir zumindestens um einen Preisvergleich zu haben uns noch ein weiteres Angebot einer anderen Fertigbaufirma einholen. Das Gespräch mit einer Mitarbeiterin der Firma Weberhaus in einem schon etwas älteren Musterhaus verlief ganz angenehm. Obwohl wir zwischendurch schon manchmal ein wenig zweifelten, ob die gute Dame wirklich soviel Ahnung von dem hat was Sie uns da verkaufen möchte. Z.B. wollte Sie uns einen dritten Giebel auf der Ostseite des Hauses anbieten wo wir ihr dann schon sagen mussten, dass dort doch der Wintergarten ist und das dann doch nicht möglich ist. Das angebotene Haus entspricht aber so ziemlich genau dem Fingerhaus. Mal sehen wie hoch der Preis ist. Das Angebot sollen wir in den nächsten 6 - 9 Tagen erhalten.

Dienstag, den 22. Januar 2008
Auweia, wir haben es getan...
Wir haben heute den Brief mit der Absichtserklärung, dass wir das Grundstück kaufen wollen und der Notar beauftragt werden soll, losgeschickt. Ganz schön aufregend so eine schwerwiegende Entscheidung zu treffen. Irgendwie verändert die ja schon das ganze Leben. :-)

Freitag, den 18. Januar 2008
Ein paar Fragen an unseren Fingerhaus-Berater :-)
Nachdem wir uns nun einige Wochen mit dem Angebot der Firma Fingerhaus beschäftigt haben, sind uns einige Fragen eingefallen, die aus den umfangreichen Unterlagen nicht hervor gehen. Wir hatten uns zu zwei Häusern, die sich nur in der Größe unterscheiden ein Angebot erstellen lassen, dem Flair 220 und 420. Inzwischen haben wir uns für die größere Variante dem Flair 420 mit 141 qm Wohnfläche entschieden. Außerdem sind uns inzwischen schon einige Ausstattungsdetails eingefallen, die uns beim 1. Beratungsgespräch noch nicht so präsent waren. So wollen wir zum Beispiel eine Zisterne für die Gartenbewässerung haben. Also haben wir unserem Fingerhaus-Berater eine Mail geschrieben in der wir ungelogen 30 Fragen reingeschrieben haben.

Jetzt sind wir mal gespannt wann wir eine Antwort bekommen. :-)

Nun auf die Antwort mussten wir nicht lange warten. Schon am gleichen Tag nachmittags telefonierte Andreas 1 1/2 Stunden mit unserem Fingerhaus-Berater. Fast alle Fragen sind nun nach dem Telefonat geklärt. Außerdem will er uns nun ein neues Angebot erstellen in dem die zusätzliche Gaube und die Dachflächenfenster enthalten sind.

Mittwoch, den 16. Januar 2008
Hurra, der Vorkaufsvertrag ist da... :-)
Als wir heute nach der Arbeit nach Hause gekommen sind, war doch tatsächlich Post von der Gemeinde im Briefkasten. Jetzt haben wir endlich den Vorkaufsvertrag für 'unser' Grundstück. :-)

In den textlichen Festsetzungen, die wir bisher nichts kannten, stand auch nichts besonderes drin. Eigentlich können wir fast bauen wie wir wollen. :-)

Samstag, den 12. Januar 2008
Könnte das unser Grundstück werden?
Zusammen mit Andreas Eltern machten wir uns heute auf in Richtung Münster. Das Grundstück hatten wir zwar schon vor ein paar Tagen reserviert, jedoch haben wir es noch nie live gesehen. Das wollten wir heute natürlich dringend nachholen.

Leider hat es nur geregnet als wir angekommen sind. Trotzdem hat uns das bereits ausgewählte Grundstück sehr gut gefallen. :-)

Das tolle ist: Die beiden angrenzenden Nachbarhäuser stehen schon!

Donnerstag, den 10. Januar 2008
Reservierung des Grundstücks
Nachdem wir nun alle Unterlagen von der Gemeinde erhalten haben, haben wir heute beschlossen 'unser' Grundstück zu reservieren. Das Grundstück hat eine Größe von ca. 500 qm.

Montag, den 07. Januar 2008
Anruf bei der Gemeinde
Heute hat Andreas direkt mal bei der Gemeinde, die Veräußerer unseres Traumbaugebietes ist, angerufen und um einen Bebauungsplan gebeten. Diesen, eine Preisliste und Übersicht welche Grundstücke noch frei sind, schickt uns die Gemeinde jetzt in den nächsten Tagen zu.

Sonntag, den 06. Januar 2008
Die Suche nach dem richtigen Baugebiet
Nach einigem Hin und Her haben wir uns inzwischen dafür entschieden mit der Firma ins Münsterland zu gehen. Ein wesentlicher Grund dafür ist unter Anderem, dass wir uns dort unseren Traum vom eigenen Haus erfüllen können. Die Grundstückspreise dort sind deutlich niedriger als hier im Kölner Umland.

In den letzten Tagen erstellten wir eine Liste mit Baugebieten, die rund um Münster in Frage kommen. Während der letzten Tage erstellten wir außerdem eine grobe Aufstellung was uns der ganze Spaß kosten wird. Nach Erstellung dieser Kostenliste gerieten wir wieder ordentlich ins Grübeln und wälzten wieder das Internet nach "Gebrauchten Häusern". Aktuell sind wir wieder der Meinung, dass das ganze Projekt "Neubau eines Hauses" machbar ist. Also fuhren wir heute mit unsere Liste von Baugebieten ins Münsterland.

Bei unserer Suche stellten wir fest, dass es dort eigentlich viele Baugebiete gibt. Nur jedes hatte unserer Meinung nach einen Haken. Ein Baugebiet gefiel uns vom Ort her nicht so gut, in einem Anderen lag das Grundstück direkt an einer Grundschule, im Dritten stimmte die Nachbarschaftsbebauung nicht und im Nächsten war das Gebiet völlig überflutet, so dass ein Kellerbau nicht möglich ist.

Doch trotzdem fanden wir heute noch unser Traumbaugebiet. Nicht nur das Baugebiet entspricht voll unseren Vorstellungen sondern auch der Ort ist genauso wie wir uns das vorgestellt hatten. Er liegt direkt an der Autobahn und hat auch einen Bahnhof.

Samstag, den 17. November 2007
Die ersten Beratungsgespräche
Da die ganze Idee mit dem Hausbau, die uns seit ca. einem Jahr schon beschäftigt, nun konkreter werden könnte, fuhren wir heute nach Wuppertal um uns dort einmal Angebote für ein Haus erstellen zu lassen. Von dem letzten Besuch hatten wir noch einen Prospekt indem die ganzen Anbieter und Standorte der Häuser eingezeichnet sind. Diesen wälzten wir gestern abend und suchten uns die Häuser, die uns interessieren raus. Im Musterhauspark angekommen gingen wir zuerst in das Haus der Firma Streif. Nach einigem Hin und Her schafften wir es tatsächlich, dass uns der Berater der Firma in sein Büro mitnahm, um dort ein Angebot zu erstellen. Eigentlich dachten wir, dass wir mit einem fertig erstellten Angebot das Musterhaus wieder verlassen würden. Aber dies war leider nicht so. Nach einem einstündigen Gespräch nannte der Berater uns lediglich eine Hausnummer wie teuer das ganze Projekt alles in allem werden würde. Von diesem Preis sind wir bisher nie ausgegangen. Aber wir müssen zugeben so detailliert haben wir auch nie eine Kostenaufstellung gemacht. Der Berater stellte uns zum Abschluss noch ein Aktionshaus vor zu dem wir uns allerdings schnell entscheiden sollen. Wir verabschiedeten uns von dem Berater und einigten uns, dass wir uns nochmal Gedanken dazu machen wollten. Die weiteren Schritte sollen dann sein, dass wir nochmal telefonieren und uns dann für die Angebotseinsichtnahme nochmal treffen. Völlig niedergeschlagen, liefen wir nach dem Gespräch erstmal ziellos im Park umher um uns dann zu einer Cola im dortigen Cafe niederzulassen.

Nach einigem Gegrübel zogen wir wieder los in das Musterhaus der Firma Fingerhaus. Die Beratung dort war wesentlich angenehmer. Hier wurden keine anderen Firmen schlecht gemacht und wir wurden auch nicht zu irgendwelchen Aktionsangeboten, die wir am Besten noch heute abschliessen sollen gedrängt.Ganz im Gegenteil hier ging man auf unsere Belange ein und arbeitete konstruktiv mit. Ein Angebot soll uns nun in den kommenden Tagen per Post zugeschickt werden.

Zum Abschluss des Tages gingen wir noch in das Haus der Firma Danhaus. Der Berater hatte allerdings keine Zeit für uns, weil er in den nächsten Minuten wohl schon ein anderes Gespräch haben sollte. Deshalb verliessen wir das Haus nach wenigen Minuten mit 2 Prospekten zur Firma Danhaus wieder.

Samstag, den 03. November 2007
Besichtigung von Münster und Umkreis
Da es uns beruflich ins Münsterland verschlägt, sind wir heute für eine Besichtigungstour ins Münsterland gefahren. Dort haben wir uns bereits im Voraus über HRS das Hotel Europa reserviert, damit wir abends Münster noch unsicher machen können und noch ein zweiten Tag für eine gemütliche Abreise haben. :-)